
Till Brönner
Till Brönner ist ein deutscher Jazz-Trompeter, Flügelhorn-Spieler, Sänger, Komponist, Produzent und Fotograf, geboren am 6. Mai 1971 in Viersen. Er ist Deutschlands führender Jazz-Trompeter und wird auch als „deutscher Chet Baker" bezeichnet. Sein Album „That Summer" (2004) erreichte Platz 16 der deutschen Pop-Charts und machte ihn zum meistverkauften Jazz-Musiker in Deutschlands Geschichte.
Brönner studierte Jazz-Trompete am Musikkonservatorium Köln unter Prof. Malte Burba und dem amerikanischen Jazz-Trompeter Bobby Shew. Sein erstes Album „Generations of Jazz" (1993) mit Ray Brown und Jeff Hamilton gewann sofort den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Danach spielte er mit internationalen Größen wie Dave Brubeck, Tony Bennett, Mark Murphy, James Moody und Monty Alexander. 2009 wurde Brönner Professor am Musikkonservatorium Carl Maria von Weber in Dresden, wo er seit dem Wintersemester 2009/10 Jazz-Trompete unterrichtet.
Brönner tourt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles: ein Duo mit Dieter Ilg, ein Septett und seit 2015 das Till Brönner Orchestra mit über zwanzig Musikern. Sein neues Album „ITALIA" ist eine Hommage an die italienische Popkultur der 60er- bis frühen 80er-Jahre und enthält Klassiker von Lucio Battisti, Paolo Conte und Tony Renis sowie Eigenkompositionen. Ab dem 31. März 2026 startet er seine große „ITALIA Tour 2026" mit insgesamt 21 Konzerten in Deutschland.