
Amaro Freitas
Zwischen treibenden Rhythmen, spirituellen Klangfarben und zeitgenössischer Improvisation entfaltet sich im Night Club des Bayerischen Hofs ein Abend im Zeichen des Afro-Brazilian Jazz. Der brasilianische Pianist und Komponist Amaro Freitas verbindet afro-brasilianische und indigene Einflüsse mit Elementen des zeitgenössischen Jazz und der internationalen Black Avant-Garde. Seine musikalische Sprache ist tief in Recife und den kulturellen Traditionen des Nordostens Brasiliens verwurzelt.
Internationale Aufmerksamkeit erhielt Freitas zunächst mit seinem Debütalbum Sangue Negro (2016). Mit Rasif (2018), Sankofa (2021) und Y’Y (2024) entwickelte er seinen eigenständigen Stil kontinuierlich weiter. Das jüngste Album entstand aus der Auseinandersetzung mit dem Amazonasgebiet und den Traditionen der indigenen Sateré-Mawé-Gemeinschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Natur, kulturelles Erbe und die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Daraus entsteht eine kraftvolle Klangwelt, in der perkussive Bewegungen, Improvisation und melodische Tiefe ineinandergreifen.
Besetzung:
Amaro Freitas (Klavier)
Sidiel Vieira (Bass)
Rodrigo Braz (Schlagzeug)