
Yellowjackets
Zweifellos sind die Yellowjackets Legenden des Jazz. Die Band um Russell Ferrante (keyb) existiert schon seit 1978, und war anfangs vor allem dem R & B verpflichtet. Als der Gitarrist Robben Ford ausstieg und Saxophonist Marc Russo kam, begann das Quartett einen leichtfüßigen Fusion Jazz mit eingängigen Melodien zu spielen. Als im Jahr 1990 Saxophonist Bobby Mintzer zur Band stieß, änderte sich das und „ernsthafter“ Jazz bekam in der Musik der Yellowjackets eine breite Dominanz.
Schon das 1991 veröffentlichte Live-Album „Live Wires“ wies den Weg: Komplexe Rhythmik, mitreißende Melodien und ein Sound, der sich an den Modern Jazz anlehnt wurden zum Erfolgsgeheimnis der Band. Spätestens mit dem Album „Mini Jam“ aus dem Jahr 2002 verstummten die Kritiker und die Yellowjackets gelten inzwischen als Großmeister eines zeitgenössischen Fusion Jazz. Geblieben ist die Spielfreude, die Improvisationsfreudigkeit und der Einfluss unterschiedlicher Musikstile. Bester Beweis ist das aktuelle Album „Fasten Up“.




