
Voices of Change lecture: „Cool. Jazz als Gegenkultur.“
Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht die Veranstaltungsreihe „Voices of Change“ zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen, Vorträgen, Lecture Performances, Musikergesprächen und Konzerten nach.
Vor der Folie der aktuell im Jazzinstitut gezeigten Ausstellung „Voices of Change“ findet im März ein Vortrag des Literaturwissenschaftlers Prof. Stephan Braese mit dem Titel „Cool – Jazz als Gegenkultur im westlichen Nachkriegsdeutschland“. Braese ist Professor für Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte an der RWTH Aachen und u.a. Autor des hochgelobten Buches „Cool – Jazz als Gegenkultur im westlichen Nachkriegsdeutschland“ (München: edition text + kritik 2024).


