
PENDULUM: Delbecq · Bruun · Westergaard
Das Trio erkundet Musik als einen Raum gemeinsamer Präsenz und nicht als linearen Verlauf.
Verwurzelt in tiefem Vertrauen in die Improvisation und kompositorischer Offenheit, greift ihr Zusammenspiel auf Elemente der Konfluenz, Einstimmung und Resonanz zurück – Gesten der Schwerkraft, die Ausgewogenheit, Eleganz und Fluidität ermöglichen.
In dieser Formation verwenden die Musiker möglicherweise Pendel, die auf der Bühne platziert sind – eine einfache, aber radikale Geste, die vom Pianisten Benoit Delbecq vorgeschlagen wurde. Diese sich bewegenden Gewichte erzeugen ein wechselndes Pulsgefühl, das sowohl den Spielern als auch den Zuhörern eine neue Elastizität der Zeit vermittelt und sie in den Groove einlädt, wie man in einen Tanz eintauchen würde. Das Ergebnis des gesamten Projekts ist ein befreiender Rahmen für Improvisation, ein neuer Raum für Interaktion innerhalb des klassischen Trio-Formats aus Klavier, Bass und Schlagzeug.
Benoit Delbecq, Jonas Westergaard und Peter Bruun behandeln Musik weniger als eine gerade Linie, sondern eher als ein gemeinsames Feld der Präsenz. Sie vertrauen sowohl auf Improvisation als auch auf kompositorische Fragmente, sei es anhand von Partituren oder Grafiken, und greifen auf flüchtige Harmonien, Resonanzen und Konvergenzpunkte zurück, um Klanglandschaften mit eigener Schwerkraft zu schaffen – Musik, die atmet, schwankt und neue Arten von Beats erzeugt.
Line-Up:
Benoît Delbecq – Piano
Jonas Westergaard – Bass
Peter Bruun – Schlagzeug
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