
Jason Moran plays Duke Ellington
Zwischen historischer Reverenz und zeitgenössischer Improvisation entfaltet sich ein Klavierabend ganz im Zeichen Duke Ellingtons. Im Mittelpunkt steht Jason Morans persönliche Auseinandersetzung mit den Kompositionen des „Duke“: Ellingtons Klassiker erscheinen dabei nicht als museale Rückschau, sondern werden aus der Perspektive eines eigenständigen Pianisten neu gelesen. Moran sucht in den vertrauten Stücken immer wieder nach weiteren Facetten und führt ihre musikalischen Ideen in die Gegenwart.
Die Beschäftigung mit Ellington begleitet den vielfach ausgezeichneten Jazzpianisten seit vielen Jahren. Als Künstler bei Blue Note Records ist Moran für seine Offenheit gegenüber Improvisation, Komposition, Ensemblekonzepten und neuen Formen des Jazz bekannt. In seiner Laufbahn arbeitete er unter anderem mit Cassandra Wilson, Wayne Shorter, Charles Lloyd, Dave Holland, Joe Lovano, Sam Rivers, Paul Motian, Chris Potter und Christian McBride. Sein Zugang zu Ellington steht zugleich in einem lebenslangen Dialog mit der Jazzgeschichte, zu der auch Thelonious Monk und Fats Waller für ihn wichtige Bezugspunkte sind.
Besetzung:
Jason Moran (Klavier)