
Wolfgang Torkler - Solokonzert
Im Zentrum dieses Abends steht das Klavier als Ort des unmittelbaren Entstehens. Wolfgang Torkler gestaltet im Festsaal des Coselpalais ein Improvisationskonzert nach dem Prinzip des Instant-Composing: Die Musik wird im Moment entwickelt, Klang für Klang. Dabei lassen sich Einflüsse und Reminiszenzen an Keith Jarrett, Johann Sebastian Bach und Sergei Rachmaninow erkennen. Torklers Spiel ist von einer entschleunigten, konzentrierten Klangsprache geprägt, in der auch sehr feine und reduzierte Strukturen Raum bekommen.
Der aus dem Norden stammende Pianist wirkt seit Beginn der 1990er-Jahre von Dresden aus. Von 1990 bis 1998 studierte er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Klavier und Komposition im Bereich Jazz; ein Auslandsstipendium führte ihn anschließend an das Berklee College of Music in Boston. Zu seiner Diskografie gehören sechs Soloalben, zuletzt „Flügel“ aus dem Jahr 2026, außerdem Veröffentlichungen im Trio- und Duoformat. Neben eigenen Konzertreihen und Projekten arbeitete Torkler unter anderem mit dem Schauspieler Rolf Hoppe und Heinz Rudolf Kunze, war Pianist und Hauptkomponist der Latin-Band Tumba-ito und ist an den Projekten SUND YARD sowie torkler-bornstein beteiligt. Das Solokonzert bündelt diese Erfahrungen in einer unmittelbar entstehenden Musik für Klavier.
Besetzung:
Wolfgang Torkler (Klavier)