
ERNTE feat. Johanna Summer
ERNTE spielt Arbeitslieder und Lieder aus antifaschistischen, antirassistischen und antiimperialistischen Widerstandsbewegungen aus aller Welt.
Die Gruppe vereint diesmal fünf Musiker*innen aus Deutschland und der Schweiz – hier verhandeln sie die Zeichen der Zeit auf musikalischer und poetischer Ebene.
Darum: Die Ernte wird eingefahren! Es ist höchste Zeit, wieder ins Horn zu stoßen.
Fünf Jazzmusiker*innen widmen sich einem Repertoire des 20. Jahrhunderts, das in vielen Fällen die Ernte ihrer (Krisen)Zeit war: Widerstandslieder, Arbeiterlieder, Partisanenlieder und Kampflieder gegen den Faschismus.
Die Aussaat unserer Zeit und die herrschende globale Politik wird uns womöglich eine Ernte bescheren, die kaum mehr verdaulich sein wird – nicht zuletzt in der Agrar- und Nahrungsmittelpolitik. Deshalb spielt ERNTE getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Musik mit und im Protest. (Fast) Ohne Liedtexte, dafür mit grosser Spielfreude und allem was der Jazz dafür zu bieten hat: Improvisation, Unberechenbarkeit, Energie, Transzendenz und eine Spur Melancholie.
Line-Up:
Benjamin Weidekamp – alto saxophone, clarinet
Uli Kempendorff – tenor saxophone, clarinet
Johanna Summer – piano
Kaspar Von Grünigen – bass
David Meier – drums
Presse:
„Es geht darum, die Fanfaren vor heutigen Gegebenheiten mit Dringlichkeit aufzuladen. Vier Musiker präsentieren genau das, was dem Jazz seine zusätzliche Dimension gibt: heftige Emotionalität, ansteckende Spielfreude und überzeugende Haltungen, was sich zu einem inneren Glühen addiert. Das lädt diese Musik auf mit Power und Relevanz und führt zu unverhofften Glücksmomenten, weil Sentiment, Aufrichtigkeit und Furor sich hier verbinden zu einer zu Herzen gehenden Direktheit, die mit dem Publikum interagiert. Genau das ist es, was den Jazz in seinen besten Momenten zu etwas Größerem macht.“
Ulrich Steinmetzger – Leipziger Volkszeitung








