
Jason Moran Plays Duke Ellington
Auf seinem neuesten Album macht Jason Moran Duke Ellingtons Klassiker nicht zum Museumsstück: Der Pianist nähert sich ihnen allein am Klavier, sucht in vertrauten Stücken neue Facetten und bringt sie in die Gegenwart. Genau diesen persönlichen Dialog mit Ellington führt Moran auch bei seinem Konzert im Zig Zag Jazz Club weiter.
Der als musikalischer Grenzgänger bekannte Blue-Note-Records-Künstler hat seit seinem Auftauchen in der Jazzszene Ende der 1990er Jahre mit Musiker*innen wie Cassandra Wilson, Wayne Shorter, Charles Lloyd, Dave Holland, Joe Lovano, Sam Rivers, Paul Motian, Chris Potter und Christian McBride gearbeitet. Sein Zugang zur Jazzgeschichte reicht jedoch noch weiter zurück: Thelonious Monk inspirierte ihn bereits als Kind, nachdem Moran mit sechs Jahren begonnen hatte, Klavier zu lernen.
Neben Monk, Fats Waller und Ellington prägt auch die bildende Kunst seine Arbeit. Inspiration fand Moran unter anderem bei Jean-Michel Basquiat, Egon Schiele und Robert Rauschenberg; seine Musik ist zudem in den Sammlungen des MoMA und des Whitney Museum of American Art vertreten.
Besetzung:
Jason Moran (Klavier)







