
Maximilian Hering, geboren 1994 in Wiesbaden, ist ein Schlagzeuger und Musiker mit Wohnsitz in Köln, Deutschland.
Maximilian spielt seit den frühen Jahren seines Lebens Schlagzeug: Sein erstes Drumset erhielt er im Alter von vier Jahren, formalen Unterricht nahm er seit seinem fünften Lebensjahr. 2019 schloss er sein Studium am ArtEZ Conservatory in Arnhem mit dem Bachelor of Music ab.
Auf seinem musikalischen Weg arbeitete Maximilian mit einer Vielzahl unterschiedlicher Bands zusammen. Neben einer großen Anzahl von Konzerten in ganz Mitteleuropa war er an rund 30 Album- und EP-Produktionen beteiligt (u. a. Universal, Double Moon, Unit Records, UBM Records, Klangraum Records) und trat im Fernsehen sowie im Radio auf. Mit der Bundesjugendjazzorchester-Stiftung Phoenix Foundation tourte er durch Südkorea.
Maximilian komponiert für seine eigenen Bands Red Hering, Maximilian Hering Group und The Foaming Waves, aber auch für Filmproduktionen, darunter die Kurzfilme Feindesland (2016) von Christine Wetzel und El Hamdu Lillah (2018) von Jonathan Kaiser. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig mit dem Filmmusikstudio und Label Klangraum zusammen. 2022 veröffentlichte er sein erstes Album Nostalgia, gefolgt von der EP Max Hering & The Foaming Waves. Im Oktober 2024 debütierte Red Hering in der Reihe Jazz Thing Next Generation mit dem Album Butter bei die Fische.
Als Sideman ist er in zahlreichen Formationen gefragt, darunter Engel Trio, the new hot, Sol Jang Trio, Sara Bax, Haberecht 4 und MAR.CO, um nur einige zu nennen.
Maximilian erforscht die Möglichkeiten interdisziplinären Arbeitens und begeistert sich besonders für die Verbindung von Tanz mit Schlagzeug und Klang. Seit 2021 arbeitet er mit den Tänzer:innen und Choreograf:innen Sabrina Gargano und Rafa Jagat (Elelei Company) zusammen, zuletzt an deren neuer Produktion Too Much.