
Benannt nach der Jazz-Mäzenin Pannonica „Nica“ de Koenigswarter, eröffnete der Club im November 2024 mit Richard Bona am Alten Wall, direkt am Fleet in der Hamburger Altstadt. Rund 300 Plätze, Blick aufs Wasser und über 250 Konzerte im Jahr an fünf Abenden pro Woche: Jazz trifft hier auf Funk, Soul, Blues und Weltmusik. Künstlerische Leiterin Fee Schlennstedt, zuvor in der Unterfahrt und im Quasimodo, holt Namen wie Dee Dee Bridgewater, Stacey Kent und Kurt Elling.
Benannt nach Ella Fitzgerald und Louis Armstrong, öffnete der Club im September 2018 im Untergeschoss des Congress Center Rosengarten, gleich gegenüber dem Mannheimer Wasserturm. Trompeter Thomas Siffling leitet das gemeinnützig betriebene Haus. An vier Abenden pro Woche stehen Blues, Vocal Jazz, Latin und Big Band auf dem Programm, am Steinway-Flügel und mit internationalen Gästen wie Till Brönner oder Fred Wesley. Den APPLAUS gewann Ella & Louis 2021, 2022 und 2024.
Seit 2015 holt Schlagzeuger Dimitris Christides Weltklasse-Jazz nach Friedenau: Im Zig Zag sitzen rund 90 Gäste nur wenige Meter von der Bühne, auf der schon John Scofield und Billy Cobham standen. An rund 250 Abenden im Jahr reicht das Programm von Swing und Gypsy Jazz bis Soul, Funk und Fusion, dienstags steigt die Jazzed Up Jam Session. Viermal gab es dafür den APPLAUS. Ein Umzug in größere Räume in Kreuzberg ist bereits geplant.
Seit 1992 gehört das A-Trane in Charlottenburg zu den ersten Adressen für Jazz in Berlin. Der Name verbindet „Take the A Train“ mit Coltranes Spitznamen, zur Eröffnung spielte Till Brönner. Seitdem standen Herbie Hancock, Wynton Marsalis, Diana Krall und Brad Mehldau vor gerade einmal 80 bis 100 Gästen auf der kleinen Bühne. Montags spielen Andreas Schmidt & Friends bei freiem Eintritt. Der Club gewann den Live Entertainment Award als bester Jazzclub Deutschlands und dreimal den APPLAUS.
Die JazzHall der Hamburger Hochschule für Musik und Theater liegt fast vollständig unter dem Garten des Budge-Palais an der Außenalster. Der 2021 eröffnete, maßgeblich von der Dr. E. A. Langner-Stiftung finanzierte Saal bietet rund 200 Sitzplätze, seine Glasfront lässt sich zu Sitzstufen Richtung Alsterwiesen öffnen. Rund 200 Veranstaltungen im Jahr verbinden Studierende der Hochschule mit internationalen Gästen. Das Abendblatt taufte sie „Hamburgs neue kleine Elbphilharmonie des Jazz“.
Seit 1996 gehört das Theaterstübchen zu Kassel wie der Herkules, die Stadt nennt es ihren berühmtesten Keller. Rund 200 Gäste finden Platz, wenn hier an etwa 280 Abenden im Jahr Blues, Jazz und Kabarett auf die Bühne kommen. Montags steigt die Session mit offener Jam, dienstags gehört der Abend dem Jazz, und jeden März lädt der JazzFrühling vier Wochen lang ein. 2021 gewann der Club den APPLAUS-Hauptpreis für das Programm des Jahres.
Goldene Stangen, Kronleuchter und ein Tanzboden aus Messing erinnern an die schillernde Vergangenheit der Bar am Ebertplatz, die seit 1968 King Georg heißt. Seit 2019 steht der kleine Club mit Platz für rund 120 Gäste ganz im Zeichen des Jazz: Pianist Martin Sasse verantwortet ein Programm mit Reihen wie Female Jazz und Young Talents, der King Georg 12 Bigband und einer monatlichen Jam Session. 2025 gab es dafür erneut den APPLAUS.
1969 in einem Keller gegründet, zählt das domicil heute zu den prägenden Adressen für Jazz und kreative Musik in Deutschland. Seit 2005 spielt es im umgebauten früheren Studio-Kino im Dortmunder Westfalenhaus, mit großem Saal und intimem Clubraum. Rund 250 Konzerte im Jahr, die Jazztage Dortmund und die Monday Night Session bei freiem Eintritt bestimmen das Programm. Getragen wird das Haus von viel Ehrenamt, belohnt mit elf APPLAUS-Auszeichnungen, zuletzt 2025 mit dem Hauptpreis.
Seit 1985 swingt es im Keller an der Gärtnerstraße: Heidi und Dieter Reichert holten Größen wie Art Blakey, Chet Baker und Ray Brown in ihren Club, heute führt die nächste Generation der Familie das Birdland weiter. Dunkles Holz, handgemalte Musikerporträts und Platz für rund 150 Gäste sorgen für echte Jazzkeller-Atmosphäre. Donnerstags steigt die legendäre Jam Session bei freiem Eintritt, samstags gehört die Bühne der Reihe Saturday Night Live Jazz.
Benannt nach dem Kornettisten Bix Beiderbecke, öffnete der BIX Jazzclub 2006 im Gustav-Siegle-Haus am Leonhardsplatz. Gewundene, messingfarbene Aluminiumbänder im Raum sind eine Hommage an das Kornett des Namensgebers. Rund 250 Konzerte im Jahr reichen von internationalen Top Acts bis zu Nachtschwärmerkonzerten, fast jeden Dienstag spielen Studierende der Stuttgarter Musikhochschule. Mehrfach mit dem APPLAUS ausgezeichnet, führt DownBeat den Club regelmäßig unter den besten Jazzclubs der Welt.
Neben den hier aufgeführten Top Clubs gibt es natürlich noch eine Menge weiterer hoch renommierter Jazz Clubs, die durchaus ganz oben mitspielen können.
Z.B. in die Unterfahrt München!
Und gerade die Jazz-Städte Köln, Hamburg und Berlin bieten noch einige Clubs und Bühnen mit vollem Programm und regelmäßig internationalen Top Acts!
Darüber hinaus gibt es auch noch kleinere Jazz Bars, Studios und natürlich hunderte andere Spielorte, an denen regelmäßig Jazz gespielt wird. Registriere dich im Jazz Palace und wirf einen Blick auf unsere Jazz Map, um Jazz in deiner Nähe zu finden.